Lehrerinnen, Lehrer und Menschen aus sozialen helfenden Berufen wie Erzieherinnen, Erzieher, Sozialpädagoginnen, Sozialpädagogen sowie Sozialberaterinnen und Sozialberater u.a. gehören zu den Risikogruppen, die besonders gefährdet sind an einem „Burnout“ zu erkranken.
Burnout Lehrerinnen - Burnout Lehrer
Was ist ein Burnout?
Das Phänomen ist nicht neu. Bereits 1990 stellte Anne-Rose Barth in ihrem Buch „Nur, wer einmal entflammt war, kann brennen!“ die Ergebnisse ihrer Studie vor, die sich mit dem Burnout-Syndrom bei Lehrerinnen und Lehrern beschäftigte. Seit dem arbeiten immer mehr Fachleute zu dem Thema „Burnout“, von dem man heute weiß, dass es sich um einen psychischen und physischen Erschöpfungszustand handelt, der unterschiedliche Symptome zeigen kann. Als Ursachen kommen unter anderem Konflikte, Überforderungen, Doppelbelastungen in Frage. Die Erkrankten leiden unter Depressionen, Ängsten oder körperlichen Beschwerden wie Magen-Darm- und Kreislaufproblemen, Tinnitus oder unter chronischen Schmerzen wie Rücken- und Kopfschmerzen, u.a.
Auslösender Faktor ist oft eine Diskrepanz zwischen Engagement und Realität, zwischen Geben und Nehmen, was in sozialen und pädagogischen Berufen häufig dem Arbeitsalltag entspricht.
Seien Sie wachsam, wenn Sie eines der ersten Anzeichen wahrnehmen, die z.B. folgende sein können:
- Gefühl der Überforderung (alles wird zu viel!),
- Traurigkeit,
- Ohnmachtsgefühle,
- Gefühle der inneren Leere,
- Gefühl des Ausgelaugtseins,
- Lustlosigkeit
- Frustriertsein,
- Kompetenzzweifel,
- Einschlafprobleme bzw. Schlafstörungen
Wie können Lehrerinnen, Lehrer und Mitarbeitende in Sozialberufen eine Burnout vorbeugen?
Als Burnout-Prophylaxe für Lehrerinnen, Lehrer und andere Pädagoginnen und Pädagogen sowie Mitarbeitende aus sozialen und helfenden Berufen ist selbstverständlich eine Veränderung auf mehreren Ebenen erforderlich. So fordert der ehemalige langjährige Schulleiter und heutige Internetberater Herr Tresselt auf seiner Internetseite (http://www.tresselt.de/burnout.htm) ein wirksames Gesundheitsmanagement an Schulen.
Zusätzliche vorbeugende Maßnahmen in der Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Hinblick auf mehr Wertschätzung, Ausbau sozialer Netzwerke, damit sich die Kolleginnen und Kollegen nicht allein gelassen fühlen, Fortbildungen auch im Konflikt- und Stressmanagement sowie eine bessere Organisation von Arbeitsabläufen.
Auch Prof. Udo Rauin riet in seiner Studie über Lehramt-Studentinnen und -Studenten von 2008 "angehenden LehrerInnen schon früh, möglicherweise auch verpflichtend, Hilfestellung und Rückmeldung anzubieten". Es sei auch nötig, den Lehrerstudierenden zu helfen, "die eigenen Ressourcen besser einzuschätzen". (TAZ 23.01.2008, Christian Füller)
Wie können Sie persönlich einem Burnout vorbeugen?
Gerade bei Stress ist es wichtig, gut zu sich selbst zu sein. Denn nur wer gut für sich sorgen kann, kann auch gut für andere sorgen.
So können Sie präventiv mit einigen Tipps der Stressfalle entgehen:
- Nehmen Sie sich wichtig und genug Zeit für gesundes Essen und regelmäßige Bewegung
- Gezielte Entspannungsübungen und Meditation
- Ausreichend Schlaf
- Zeit für Familie und den Freundeskreis
- Nehmen Sie sich Auszeiten für sich
Was wir Ihnen anbieten können:
Wir können Ihnen mit einem Wandercoaching auf Mallorca helfen, bei dem Sie auf mehren Ebenen präventiv dem Burnout begegnen. Wenn Sie bereits einzelne Symptome wahrnehmen, sollten Sie gezielt inne halten, um eine Änderung zu bewirken.
Sie nehmen sich eine Auszeit, werden sich in der wunderschönen mediterranen Bergwelt bewegen und dabei Ihre aktuelle Situation mit unserer Hilfe reflektieren, mit dem Ziel, wieder aufzutanken sowie die eigenen Potenziale und Kräfte wahrzunehmen und in Zukunft optimaler zu nutzen (Ressourcennutzungskomepetenz).
Wir sind prophylaktisch tätig und können Ihnen bei Bedarf weitere therapeutische Unterstützung bei einer Fachärztin im Zentrum für Neurologie und Psychotherapie in unserer Nähe vermitteln. (www.dr-petra-christ.com)
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Wenn meine Wege immer in die gleiche Sackgasse führen,
muss ich neue Wege suchen, um aus dieser heraus zu kommen
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