Seit vielen Jahren bin ich selbständiger
Unternehmer und es gewohnt, neue Herausforderungen
anzunehmen, meine Kräfte vernünftig
einzuteilen und auch mal einen 3. Lösungsweg
zu gehen.
Als Fliesenleger ist es meine tägliche
Aufgabe, kreative Ideen in die Tat umzusetzen.
Für meine Kundinnen und Kunden schaffe
ich die Rahmenbedingungen, mache Böden
und Wege begeh- und nutzbar. Ich setzte
ihre und meine inneren Bilder in die Wirklichkeit
um.
Dabei hat mich stets mein durch die Fotografie
geschultes Auge unterstützt, mein Blick
für Ästhetik, Symmetrie, Klarheit,
Strukturen. Aber auch meine geübte
Wahrnehmung für den Moment und die
Veränderung.
Wandern bedeutet für mich seit je her
über die natursportliche Aktivität
hinaus, zur Ruhe zu kommen, Gefühle
und Gedanken zu sortieren und wieder bei
mir zu sein. All meine Lebensbereiche, Interessen
und Fähigkeiten spiegeln sich beim
Wandern wider, ob in der Natur, in der Bewegung,
im außen oder im innern.
Mein Schlüsselerlebnis hatte ich als
18jähriger junger Mann auf Kreta, was
damals noch nicht für das Wandern so
erschlossen war wie heute. Auf der damaligen
Suche nach äußeren Wegen fand
ich immer mehr meine inneren Wege zu mir
selbst, fand heraus wer ich bin und was
ich in meinem Leben für Ziele habe.
Von diesen Erlebnissen profitiere ich noch
heute.
Sabine Rotte:
Als Diplom-Sozialpädagogin, Trainerin
und Coach begleite ich seit vielen Jahren
Menschen in Krisen- und Veränderungssituationen
(auch Menschen mit Fluchterfahrungen),
suche mit ihnen nach ihren geeigneten
persönlichen Lösungswegen und
gehe diese ein Stück mit.
Dabei ist es mir immer wichtig im Sinne
eines ganzheitlichen Ansatzes sowohl auf
der individuellen als auch auf der strukturellen
Ebene nachhaltige Veränderungsprozesse
anzustoßen.
Als Diversity-Trainerin und Projektleitung
bin ich geübt darin, die Potentiale
und Ressourcen der Menschen unterschiedlicher
Kultur und Lebenserfahrungen zu sehen,
sie zu aktivieren und wertschätzend
für das Ganze nutzbar zu machen.
Nach 20 Jahren Arbeit in Deutschland war
es mir wichtig, meine Sichtweisen neu
zu überprüfen. Durch das Wandern
habe ich meine Kraftquellen und meinen
eigenen Rhythmus neu entdeckt, Perspektiven
gewechselt und meine Prioritäten
neu gesetzt. Beim Gehen von neuen Wegen
eröffneten sich neue Gedanken. Beim
Besteigen der Gipfel entdeckte ich neue
Potentiale und erhielt neue Erkenntnisse.
Diese Erfahrungen möchte ich gerne
an andere weiter geben.
Für uns als Team
ist Bergwandern mehr als Naturerleben,
körperliche Anstrengung und geistige
Herausforderung. Wandern dient uns als
Bild/Metapher, um innere Prozesse im außen
sichtbar und erlebbar zu machen.
Dabei fließen unsere beide Biografien,
Lebenserfahrungen, Fähigkeiten und
Fertigkeiten in die Trainings- und Coachingprozesse
ein und ergänzen sich synergetisch.
Geografische Kenntnisse, Erfahrungen als
Unternehmer oder geübte Wahrnehmung
für das Detail sind dabei genauso
wichtig wie Empathie,
Gesprächsführungskompetenz oder
Erfahrungen im Leiten von Gruppen. Die
Kombination unserer unterschiedlichen
Kompetenzen gibt unserem Unternehmen
eine sehr besondere und spezielle Qualität
– ganz im Sinne von Diversity!